Eat.ch

Umgang mit Lebensmittel-Allergien

Schütze Dich und Deine Kunden vor Lebensmittelallergien mit diesen einfachen Massnahmen.

Allergien sind sehr verbreitet: Über 1 von 13 Kinder sind auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch, und im Schnitt leidet einer von vier Allergikern an einer allergische Reaktion nach dem Auswärtsessen. Basierend auf solchen Statistiken sagt der gesunde Menschenverstand, dass alle Restaurants sicherstellen sollten, dass das Essen auch mit Rücksicht auf Allergien des Kunden zubereitet werden sollte. Leider ist das im Allgemeinen nicht der Fall. Restaurants vergessen gerne, dass es nicht nur dem Kunden, sondern auch dem Markennamen schadet.

Dein Essen soll Leute zufriedenstellen und glücklich machen, und nicht das Gegenteil davon.

Denk daran: Allergien sind ein grosses Thema. Manche Leute können daran sterben – und das ist ein Risiko, das kein Restaurant verantworten möchte. Bei EAT.ch gehört das zu den ersten Dingen, die wir berücksichtigen wollten. Immer wieder weisen wir unsere Kunden darauf hin, dass sie dem Restaurant allfällige Allergien mitteilen müssen. Wenn über uns Essen bestellt wird, geht das auf zwei Arten: Entweder der Kunde ruft direkt das Restaurant an, um individuelle Bedürfnisse am Telefon zu erläutern, oder er hinterlässt eine Nachricht als Kommentar beim online Bestellen.

Meldet sich der Kunde telefonisch, ist es sehr wichtig, die erläuterten Bedürfnisse nicht zu vergessen. Schreibe es auf! Wenn Du dem Koch einfach nur zurufst, “Keine Eier für die nächste Bestellung”, wird er es vergessen. Hat ein Kunde sich die Zeit genommen, Dich persönlich zu kontaktieren, dann weisst Du, dass der Kunde wirklich ein schweres Problem mit manchen Lebensmitteln hat. Solch wichtige Informationen zu vergessen oder zu ignorieren, kann katastrophal sein für Dein Restaurant. Du verlierst nicht nur einen Kunden für alle Zeiten, sondern Du verlierst auch potenzielle Kunden wegen seiner negativen Bewertung.

Darum solltest Du sorgfältig die Kommentare lesen, die Du mit der Bestellungsbestätigung erhälst. Wenn der Kunde anruft, war es vermutlich einfach, die spezifischen Bedürfnisse direkt vom Betroffenen zu erfahren und klar zu verstehen. Falls der geschriebene Kommentar aber unklar ist, obliegt es Dir, den Kunden anzurufen und das genau abzuklären. Wir empfehlen: Immer anrufen und abklären! Tust Du das, vermittelst Du dem Kunden einen guten Eindruck noch bevor das Essen kommt. Immerhin hast Du ihn persönlich angerufen, damit es ihm auch gesundheitlich gut schmecken wird. Gleichzeitig ersparst Du Dir schlechte Bewertungen und negative Kommentare.

Weiter solltest Du nicht vergessen, dass Du Dir der Konsequenzen bewusst bist, die das Ignorieren einer Lebensmittel-Allergie mit sich ziehen. Doch Dein Personal weiss das womöglich nicht. Darum ist es extrem wichtig, Dein Personal diesbezüglich zu schulen. Das ist nicht nur bei Bestellungen über EAT.ch wichtig, sondern auch für Gäste, die physisch in Dein Restaurant kommen und direkt bestellen. Das beginnt damit, dass die Person, die die Bestellung aufnimmt, spezielle Bedürfnisse wegen Allergien auch korrekt ans Küchenpersonal übermitteln. Das ist ein grosses Problem, besonders zu Spitzenzeiten. Leute vergessen Kleinigkeiten – wie etwa der Kommentar der Dame von Tisch 4, die keinen Fisch wollte. Vielleicht ist ein System angebracht, um allergische Informationen zur Bestellung festzuhalten. Weiter musst Du sicherstellen, dass das Küchenpersonal weiss, wie die Zubereitung angepasst werden muss, um individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Du musst auch gegenüber Lieferanten prüfen, dass diese ganz genau wissen, was in ihren Produkten enthalten ist. Zu guter Letzt musst Du den Kunden genau mitteilen, welche Zutaten in Deinem Essen verwendet werden. Wenn Du das unterlässt, dann könnte ein Kunde unbewusst etwas bestellen, das zu einer allergischen Reaktion führt – sei es weil er sich keine Gedanken gemacht hat oder weil er mit bestimmten Zutaten nicht gerechnet hat. Zwar ist sowas nicht Deine Schuld, aber der Kunde wird einen unangenehmen Nachgeschmack Deines Restaurants nach Hause nehmen. Am besten fährst Du, wenn Du im Menu kleingedruckt alle Zutaten für jedes Gericht aufzählst.

Hat der Kunde keine Allergien erwähnt, weder telefonisch noch im Kommentar, dann kannst Du davon ausgehen, dass alles Bestellte auch sicher ist für den Kunden. In diesem Fall musst Du den Kunden auch nicht anzurufen.


P.S.: Von all dem inspiriert, könntest Du gleich in Betracht ziehen, ein separates Menu für Gäste mit Allergien anzubieten, oder wenigstens kannst Du laktosefreie oder veganische Gerichte kennzeichnen. Das eröffnet Dir womöglich ganz neue Möglichkeiten (und Marktsegmente).

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